Naan Brot (vegetarisch)


Naan ist ein indisches Fladenbrot, das traditionell im Tandoori-Ofen bei sehr hoher Hitze gebacken wird. Das Brot ist luftig-weich und eignet sich hervorragend als Beilage zu Currygerichten, aber kann auch sehr gut zu einem Dip oder verschiedenen Saucen serviert werden. Naan kann man auch einfach selbst in der Pfanne zubereiten und die Zutaten dafür hat man oftmals bereits vorrätig.

Der Hefeteig besteht aus haltbaren oder ganzjährig verfügbaren Zutaten, wodurch man es jederzeit backen und genießen kann. Die Beilagen dazu können von Saison zu Saison variieren.

Wir haben am Ende des Beitrags noch ein Rezept für einen Paprika-Tomaten-Feta Dip, den du momentan im Sommer ganz frisch zubereiten kannst. Er harmoniert sehr gut mit dem von uns vorgestellten Naan Brot, schmeckt aber auch zu Grillgerichten oder Gemüsesticks.

Jetzt wünschen wir dir erstmal viel Spaß bei der Zubereitung und dann einen Guten Appetit!

Naan Brot

Zubereitungszeit: 45 Minuten      Wartezeit: 2.5 Stunden     Backzeit: je 3-4 Minuten

Menge: 10 – 12 Brote

Technische Geräte: keine

Zutaten:

  • 100g Milch
  • ½ Würfel Hefe (alternativ: 1 Pck. Trockenhefe)
  • 1 ½ EL Zucker (z.B. heller/brauner Rohrzucker je nach Geschmack)
  • 500g Mehl (z.B. Dinkelmehl 630, Weizenmehl 550 oder Mischung aus Weizenmehl (450,1050)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Natron (alternativ: Backpulver)
  •  170g Naturjoghurt (Fettgehalt je nach Geschmack)
  • 2 EL Öl (Sonnenblumenöl, Rapsöl oder auch nach eigenem Geschmack: Olivenöl, Kokosöl)

Zubereitung:

Vorteig (nur bei der Verwendung von frischer Hefe)

Die Milch leicht erwärmen und 1 EL Zucker mit der Hefe darin auflösen. Diese Mischung für 10-15 Minuten stehen lassen, sodass die Hefe aktiviert wird und Bläschen an der Oberfläche bildet.

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Hauptteig

Mehl, Salz, Natron,und den restlichen Zucker (ggf. Trockenhefe) miteinander in einer großen Knetschüssel kurz vermischen. Den Joghurt verrühren und anschließend das Öl (falls Trockenhefe verwendet: hier auch die 100g Milch) hinzufügen.

Nun werden alle flüssigen Zutaten inkl. des Vorteigs zur Mehlmischung in die Schüssel gegeben und für 8-10 Minuten gut miteinander verknetet. Wenn sich der Teig gut vom Schüsselrand löst und eine geschmeidige Konsistenz hat, kann er abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 60 – 90 Minuten aufgehen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Haltbarkeit Zur Erhöhung der Haltbarkeit die Gemüsepaste im Kühlschrank aufbewahren und immer mit einem sauberen Löffel entnehmen.

Nach der Gehzeit

Den Teig aus der Schüssel nehmen, erneut durchkneten und in 10-12 Portionen einteilen. Diese Teiglinge zu einer Kugel formen und mit einem Geschirrtuch abdecken, um sie vor dem Austrocknen zu schützen und 10 Minuten ruhen lassen.

Quicktipp: Die Teigkugeln können gut eingefroren und bei Bedarf eine Stunde vor der Verarbeitung bei Zimmertemperatur wieder aufgetaut werden.

Ausbacken der Naan Brote

Die Teigkugeln werden mit etwas Mehl in eine ovale oder runde Form ausgebreitet. Am besten geht das mit den Händen. Dann eine große beschichtete Pfanne ohne Öl auf mittlerer Stufe hoch erhitzen.

Die vorbereiteten Naan-Teiglinge in der Pfanne anschließend auf jeder Seite für ca. 2-4 Minuten ausbacken.

Sie sollten eine deutliche Bräunung erhalten, aber nicht zu dunkel werden. (Am besten maximal 2 Pfannen gleichzeitig zur Zubereitung benutzen, um einem Verbrennen der Brote vorzubeugen.)

Guten Appetit!

Quicktipp: Die gebackenen Brote können ebenfalls gut eingefroren und z.B. im Toaster schnell wieder aufgetaut werden – die Brote schmecken dann fast wie frisch zubereitet.

Serviertipp: Die Brote schmecken hervorragend als Beilage zu jeder Art von Currys oder Grillgemüse, zu Saucen und Dips oder einfach pur mit Olivenöl und mediterranen Kräutern.


Beilagentipp: Paprika-Tomate-FetaDip

Zutaten:

  • ½ rote Paprika
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 100g Fetakäse
  • 100g saure Sahne (alternativ: Frischkäse oder Creme Fraiche)
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL Oregano
  • ½ TL Basilikum
  • jeweils 1/4 TL Rosmarin und Thymian
  • Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Zubereitung:

Die Paprika und getrocknete Tomaten in Stücke schneiden. Mit dem Feta, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Zucker und Pfeffer (eventuell noch Salz und Chili) fein pürieren. Saure Sahne hinzufügen und vermischen. Wenn man den Dip in ein sauberes Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich bis zu einer Woche.

Quicktipp: Besonders aromatisch wird der Dip mit gerösteter Paprika. Dazu grobe Paprikastücke zuvor im Ofen für ca. 20 Minuten bei 200° Ober/Unterhitze rösten und dann die Schale abziehen. Anschließend wie oben beschrieben zubereiten.

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